Marketingorganisation

Problemstellung

Unklare Aufgaben, unnötige Doppelarbeiten, verlangsamte Entscheidungswege, ungeregelte Schnittstellen, undefinierte Prozesse oder wiederholte Abstimmungsschleifen - oft tritt in konkreten Projekten zutage, dass Organisationen wertvolle Ressourcen und Zeit vergeuden. Die Folgen - beispielsweise weniger Neuentwicklungen oder längere Time-to-Market-Zeiten - wirken sich unmittelbar auf die eigene Leistungsfähigkeit und somit direkt auf den Markterfolg aus.

Die Ursachen sind vielfältig und so komplex wie die jeweilige Organisation selbst. Denn organisatorische Fragestellungen haben immer auch etwas mit gewachsenen Strukturen und Gefügen, gewohnten Überzeugungen und Herangehensweisen sowie menschlichen Erfahrungen und Fähigkeiten zu tun. Wenn Unternehmensfunktionen gegeneinander arbeiten, Stammesfürsten ihre eigene Agenda verfolgen und Mitarbeiter keine klaren Ziele vor Augen haben, verlieren Unternehmen effektiv an Schlagkraft im Markt. Denn solange sich der Unternehmenszweck nicht faktisch über die Organisation entfalten kann, wird die Performance am Markt immer wieder verwässert.

Lösungsansatz

Die maximale Performance am Markt muss das Ziel sein, unter dem alle organisatorischen Maßnahmen optimiert werden. Dieser Prämisse zufolge wird die Organisation zur Gestaltungsdisziplin und damit zu dem einen Erfolgshebel, den ein Unternehmen selbst in der Hand hat. Dies ist Herausforderung und Chance zugleich. Obwohl das Management immer auch an der Performance der Organisation gemessen wird, kann es diese kaum beeinflussen. Nicht selten muss mit bestehenden Ressourcen, Strukturen und Prozessen das bestmögliche Ergebnis erzielt werden. Die Marktbearbeitung erfolgt somit reaktiv und wird von vornherein limitiert.

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