Spotlight 03/2011 Erneuerbare Energien: SOLARSTUDIE 2011

Warum Unternehmen der Erneuerbaren Energien den Markt am Kunden vorbei bearbeiten?

Unternehmen der Erneuerbaren Energien stehen vor ihrer großen Bewährungsprobe: Erstmals entkoppelt sich die private Nachfrage von der staatlichen Förderung. Aktuell durch die Ereignisse in Fukushima verstärkt entsteht erstmals ein echter Markt. Dem gegenüber stehen Unternehmen, die jahrelang subventioniert und "gemästet" wurden, jetzt aber nicht in der Lage scheinen, das Marktpotenzial aus eigener Kraft zu heben. Die repräsentative Studie von Batten & Company zeigt am Beispiel der Solarenergie: Unternehmen der Erneuerbaren Energien verstehen ihre Kunden nicht, sind austauschbar und bearbeiten den Markt an den Bedürfnissen der Nachfrager vorbei.

Über 2,1 Millionen deutsche Hausbesitzer planen in den nächsten 24 Monaten die Anschaffung einer Solaranlage für durchschnittlich 12.000 Euro. Das rechnerische Potenzial in den nächsten beiden Jahren liegt bei bis zu 25 Milliarden Euro. Erstmals spielt die Höhe der staatlich garantierten Einspeisevergütungen dabei eine untergeordnete Rolle. 75 Prozent der interessierten Eigenheimbesitzer beziehen die Entwicklung der Einspeisvergütungen nur noch bedingt bis gar nicht nicht mehr in ihre Kaufentscheidung ein.

So weit, so gut. Problematisch ist nur, dass ein Großteil der interessierten Kunden die deutschen Solaranbieter kaum kennt. Selbst in gestützten Befragungen ist kein deutsches Solarunternehmen mehr als der Hälfte der deutschen Eigenheimbesitzer bekannt.

Bitte lesen Sie im Spotlight 03/2011 (siehe Download), wie deutsche Solaranbieter ihr Potenzial im Endkundenmarkt ausschöpfen können.