Verändertes Konsumentenverhalten und Renaissance des stationären Einzelhandels

Revolution statt Untergang des stationären Einzelhandels

Es ist unumstritten, dass der stationäre Einzelhandel in den vergangenen 15 Jahren vermehrt Umsätze an Online-Wettbewerber verloren hat. Mit einem im letzten Jahr generierten Online-Umsatz von 9,2 % (gemessen am gesamten deutschen Einzelhandelsumsatz) ist der für den Einzelhandel entstandene Schaden, dies jedoch absolut gesehen, überschaubar. Im Gegensatz dazu sind die Auswirkungen von Online-Retail auf das Konsumenten- verhalten bereits heute enorm und werden mittelfristig zu einer Renaissance im stationären Geschäft führen.

Der stationäre Einzelhandel reagiert auf den Online-Trend vermehrt mit Eröffnungen von eigenen Online-Shops, in der Hoffnung, die verlorenen Umsatzanteile zurückzugewinnen. Dabei wird der neue Online-Kanal viel zu oft auf einen parallelen, in sich abgeschlossenen POS reduziert. Die notwendige Integration der einzelnen Vertriebskanäle findet da- bei nur unzureichend statt. Dieser Ansatz gerät jedoch in Konflikt mit den neuen Konsumententrends und insbesondere mit dem "No Line"-Verhalten des Kunden. Nur eine Gesamtstrategie, die die Vorzüge aller Kanäle integrativ vereint, kann zukünftig den Markt durchdringen, Wachstumspotenziale nutzen und Kundenbedürfnisse befriedigen.

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