Zukunftsperspektive Marketing

Der zunehmende Ruf nach einer stärkeren Marktorientierung der Unternehmen wirft die Frage nach Rolle und Stellenwert der Disziplin "Marketing" auf. Schon lange ist Marketing nicht mehr die Abteilungsfunktion, die die klassischen vier "Ps" verwaltet, geschweige denn ein lediglich verkaufsunterstützendes Instrument, das auf das Kompetenzfeld "Kommunikation" reduziert werden könnte. Das moderne Marketing muss zweierlei Ansprüchen genügen, um den Marktbedingungen der Zukunft erfolgreich zu begegnen.

Zum einen bedarf es der Verinnerlichung des Marketings als geistige, unternehmerische Einstellung und Führungsphilosophie. Diese Haltung trägt dazu bei, die Marktperspektive in das Geschäftsmodell hineinzutragen und so alle Unternehmensaktivitäten konsequent an den Bedürfnissen des Marktes zu spiegeln und auszurichten.

Über die Haltung des Marketings als Führungsmaxime hinaus muss es jedoch zum anderen auch in der Lage sein, einen signifikanten Beitrag zur Wertschöpfung zu leisten. Daher ist es essenziell, zu definieren, wo sich das Marketing innerhalb des Unternehmens manifestiert. Zum einen organisatorisch-prozessual, also als Schnittstelle zwischen allen Funktionen, die mit weitreichenden Kompetenzen ausgestattet ist, und zum anderen inhaltlich, um so die Marketingperspektive, heruntergebrochen aus der Führungsebene, in die einzelnen Prozesse zu integrieren. Entscheidend dabei ist, dass sich das Marketing selbst an "harter Währung" misst und messen lässt, um so seinem Anspruch als Pfeiler des Unternehmenserfolgs gerecht zu werden.

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