In den letzten beiden Jahren wurden Sie sehr wahrscheinlich mehr in der Transformation gefordert als in den letzten Jahrzehnten zusammen. Zur Digitalisierung gezwungen, um verbunden zu bleiben – intern wie extern – haben schließlich die Unternehmen profitiert, die bereits vor der Pandemie die digitalen Weichen gestellt haben und darauf aufbauen konnten. Sie auch?  

Das digitale Einkaufsverhalten verändert sich mit den Angeboten. Während das klassische E-Commerce immer noch im Aufwärtstrend liegt, gewinnt Social Commerce immer mehr an Bedeutung. Social Media wird immer beliebter, wenn es um das Direct-to-Consumer (D2C) Geschäft geht. Wir haben bereits mit unserer „Studie zum Markenwert von Deutschlands erfolgreichsten Influencer:innen“ einen detaillierten Einblick in die Social Media Personenmarken gegeben. Den Testimonials einer neuen Generation muss der Spagat zwischen Werbung für Dritte sowie der Imagepflege für ihre eigene Person gelingen. Sie verdienen Geld durch das Bewerben fremder Marken, können Follower:innen aber nur begeistern, wenn sie ihre Fans gleichzeitig mit der eigenen Personenmarke überzeugen. Gleiches gilt auch für Live-Streamer, erst recht in kontinuierlich wachsenden Communities, wie zum Beispiel im E-Sport. 

Wie funktioniert das? Social Commerce basiert auf einer einfachen psychologischen Grundformel: Seit Jahrhunderten kaufen wir auf Empfehlung und Initiative von Personen aus unserem direkten Umfeld, denen wir vertrauen. Diese Funktion des Ideengebers und Vertrauten übernehmen zusehends auch Influencer:innen. Über allem steht die Customer Experience Ihrer Zielgruppe(n). Das richtige Format und die richtige Plattform sind entscheidend, um den Aufmerksamkeits-Funnel Ihrer User:innen zu durchbrechen und die eigenen Botschaften erfolgreich zu platzieren – und Ihre Fans und Kund:innen zu einem direkten Kauf zu bewegen. Das Einbeziehen von Influencer:innen und Kreativen kann helfen, ein breiteres Publikum anzusprechen, neue Zielgruppen zu erschließen und Cross-Promotion für Produkte zu ermöglichen. Zudem ist durch das hohe Vertrauen, das Influencer:innen bei ihren Follower:innen genießen, nicht zu unterschätzen, was zu weniger Kaufabbrüchen im Social Commerce führt: Laut Studien vertrauen ca. 90 Prozent der YouTube-Zuschauer:innen den Empfehlungen ihrer YouTube-Stars.  

Was muss geschehen? Ziel muss eine Customer Experience sein, die nicht nur überzeugend ist, sondern auch konvertiert, ergo Ihren Umsatz steigert. Produkte des eignen Portfolios eignen sich durch soziale Interaktion und Teilen durch Follower:innen, mit exklusiven Rabatten, Aktionen und Wettbewerben als Umsatztreiber. Shoppable Videos bieten direkte Interaktionen und beinhalten Handlungsaufforderungen noch während des Konsumierens des Videos. Entwickelt wird dazu ein Shoppable-Attributionsmodell, das einen klarer Überblick über KPIs, bspw. die Conversionrate, und Click-to-View, Click-to-Buy und Click-to-Share-Interaktionen bietet. Ihre User:innen stehen immer im Mittelpunkt. Um jederzeit die richtige Interaktion bieten zu können, sind auch hier wieder Daten äußerst relevant. Eine genaue Auswahl an Tools und KPIs ist entscheidend, die Customer Journey Ihrer Kund:innen zu steuern und beeinflussen und an jedem Touchpoint die richtige Unterstützung und Interaktion anzubieten, die Ihre User:innen bis zum abschließenden Kauf geleiten. Sowohl im B2C als auch B2B, am Ende sitzen in den Entscheidungspositionen Digital Natives, die seit Jahren im Privaten eine herausragende Customer Experience gewohnt sind und dieser Evolution auch im beruflichen Kontext aufgeschlossen entgegenstehen. Die Unternehmen – Sie – müssen nur noch die Chance ergreifen, die sich durch Social Commerce ergibt.  

Weitere Einblicke in das Thema Social Commerce finden Sie in unserem aktuellen Artikel „The Next Big Thing: Social Commerce im Fokus“.

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