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Menschen & Marken: Die Pandemie hat die Markenvorlieben bei knapp der Hälfte der Deutschen nicht verändert

Gemeinsam mit Appinio haben wir monatlich repräsentativ in der deutschen Bevölkerung die spezielle Beziehung zwischen Konsument:innen und Marken untersucht. Die aktuelle Frage, die Appinio und Batten & Company repräsentativ in der deutschen Bevölkerung gestellt haben lautet: „In den vergangenen eineinhalb Jahren hat sich durch die Corona-Pandemie viel verändert. Welche Marke – egal aus welchem Lebensbereich – haben Sie während der Corona-Pandemie neu entdeckt und besonders ins Herz geschlossen? Gearbeitet wird dabei ausschließlich mit offenen Fragen, sprich, die Befragten können nicht aus vorgegebenen Antworten auswählen.

Das wichtigste Ergebnis: 46 Prozent (460 Befragte) geben an, dass die Pandemie keine Auswirkungen auf ihre Markenpräferenzen hatte. Waren viele Studien zu Beginn der Pandemie im Jahr 2020 noch davon ausgegangen, dass sich in der persönlichen Markenwelt der Konsument:innen signifikant verändern würde, zeigen die neuen Ergebnisse andere Entwicklungen.

Unter den Marken, die in der Pandemie zusätzlich an Beliebtheit gewonnen haben, liegt Nike auf Platz eins, gefolgt von AdidasAmazon und Apple. Im Ranking finden sich zahlreiche Namen wieder, die in der Beliebtheitsskala der Deutschen ohnehin kontinuierlich weit oben rangieren. Auf Platz neun und zehn finden sich mit dem Onlinemode-Shop Shein und der auf Hygienprodukte spezialisierten Marke Sagrotan zwei Anbieter, die sich in einen deutlicheren Zusammenhang mit den Pandemieentwicklungen bringen lassen.

Die Top Ten der Marken, die die Deutschen während der Pandemie besonders ins Herz geschlossen haben

  1. Nike: 4,2%
  2. Adidas: 3,2%
  3. Amazon: 2,9% 
  4. Apple: 2,1%
  5. Puma: 1,5% 
  6. Samsung: 1,3% 
  7. Netflix: 0,9%
  8. Nivea: 0,9% 
  9. Shein: 0,9% 
  10. Sagrotan: 0,8% 

„Die Tatsache, dass 46 Prozent der Befragten während der Pandemie keine Veränderung hinsichtlich ihrer Markenpräferenzen sehen, belegt erneut wie stark ritualisiert die Beziehungen zu Lieblingsmarken sind und wie schwer es Newcomer haben, in das kollektive Markengedächtnis der Konsument:innen zu gelangen“, sagt Cornelia Großmann, Associate Partner und Head of Brand Management bei Batten & Company. „Nur wenige Marken schaffen es bislang, die Pandemie hinsichtlich der Faktoren Markenerinnerung und Markenpräferenz optimal für sich zu nutzen und den Konsument:innen neue Orientierung oder frische Impulse zu bieten“, sagt Louise Leitsch, Director Research bei Appinio zu den Ergebnissen. 

Zur Methodik und Stichprobe von „Menschen & Marken“

  • Bevölkerungsrepräsentative Stichprobe von n=1002 (gefiltert)
  • Erhebungsland: Deutschland
  • Quantitative Online-Befragung (CAWI), ungestützte Befragung
  • Befragungsdauer: 2-3 min
  • Stichprobe: Gleichverteilung zwischen den Geschlechtern (498 Männer und 504 Frauen, Durchschnittsalter 40,7 Jahre

Für weitere Details oder Rückfragen zur Befragung, wenden Sie sich gern an unsere Marken-Expertin Cornelia Grossmann.

Cornelia Großmann
Cornelia Großmann
Associate Partnerin
+49-89-54243-2173
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